Zwei Vektoren sind gleich, oder werden durch äquivalente gerichtete Strecken dargestellt, wenn ihre Komponenten übereinstimmen. Für Vektoren ungleich null bedeutet das zugleich: gleicher Betrag und gleiche Richtung. Für und schreiben wir .
a
b
a=b
Gleiche Vektoren dürfen an verschiedenen Stellen einer Ebene oder des Raums eingezeichnet sein. Betrag und Richtung bleiben dabei unverändert.
Beispiel für gleiche Vektoren
Der violette und der orangefarbene Vektor haben denselben Betrag und dieselbe Richtung. Deshalb sind sie trotz ihrer unterschiedlichen Positionen gleich.
Zwei Vektoren sind gleich, wenn zwei Bedingungen gleichzeitig erfüllt sind, also prüfe beide, bevor du sie als gleich bezeichnest. Ein Paar, das nur eine der beiden Bedingungen erfüllt, ist nicht gleich.
Zwei Vektoren ungleich null, CD und PQ, sind gleich, wenn:
Beide Vektoren haben die gleiche Länge: ∣CD∣=∣PQ∣
Zwei gleiche Vektoren haben dieselbe Länge und dieselbe Richtung, sodass einer den anderen vertreten kann. Diese Vertretung setzt einen Vektor an einen günstigeren Anfangspunkt, ohne den Vektor selbst zu ändern.
Vektorgleichheit folgt aus der Gleichheit aller Komponenten. Reflexivität vergleicht einen Vektor mit sich selbst. Symmetrie vertauscht die Reihenfolge zweier gleicher Vektoren. Transitivität verbindet zwei Gleichheiten über einen gemeinsamen Zwischenvektor.
Beide Koordinatendifferenzen müssen übereinstimmen, denn schon eine abweichende Koordinate macht die beiden Vektoren ungleich. Wir vergleichen dazu die Verschiebung entlang jeder Achse getrennt, unabhängig davon, wo die beiden Pfeile beginnen.
Gleiche Vektoren haben denselben Betrag und dieselbe Richtung, auch wenn ihre Startpunkte verschieden sind. Dieselbe Verschiebung kann deshalb an unterschiedlichen Positionen eingezeichnet werden, ohne den Vektor zu verändern. Das ist hilfreich, wenn wir Verschiebungen vergleichen oder einen Vektor in einer geometrischen Konstruktion versetzen.