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Addition und Skalarmultiplikation komplexer Zahlen folgen denselben vertrauten Rechenregeln wie bei reellen Zahlen. Mit diesen Regeln lassen sich Ausdrücke umformen und vereinfachen, ohne ihren Wert zu verändern.
Seien z1, und beliebige komplexe Zahlen und seien und beliebige Skalare (reelle Zahlen).
Die Reihenfolge der Summanden verändert die Summe nicht.
Beispiel: (2+i)+(1−3i)=(1−3i)+(2+i)=3−2i
Bei drei komplexen Zahlen kann die Klammerung geändert werden, ohne dass sich die Summe ändert.
Die komplexe Zahl 0=0+0i ist das neutrale Element der Addition. Addiert man sie zu z1, bleibt z1 unverändert.
Zu jeder komplexen Zahl z1=x+iy gibt es die Gegenzahl −z1=−x−iy. Ihre Summe ist 0.
Für z1=5−2i ist −z1=−5+2i.
Damit gilt (5−2i)+(−5+2i)=(5−5)+i(−2+2)=0+0i=0.
Die Gruppierung der Skalarmultiplikation hat keinen Einfluss auf das Ergebnis.
Eine Summe von Skalaren kann zuerst gebildet oder auf die komplexe Zahl verteilt werden.
Ein Skalar kann über die Addition komplexer Zahlen verteilt werden.
Die Multiplikation einer komplexen Zahl mit dem Skalar 1 verändert die komplexe Zahl nicht.
Die Multiplikation einer komplexen Zahl mit dem Skalar 0 ergibt die komplexe Null.
Diese Eigenschaften können verwendet werden, um Ausdrücke mit komplexen Zahlen zu vereinfachen oder zu beweisen.
Zeige, dass für jede komplexe Zahl z die Gleichung 4z+(−4)z=0 gilt.
Fasse die skalaren Koeffizienten mit dem Distributivgesetz zusammen. Nutze anschließend, dass die Multiplikation mit dem Nullskalar null ergibt.
Damit ist bewiesen, dass 4z+(−4)z=0.
Beweise mithilfe der obigen Eigenschaften, dass 3z−21(2z)=2z für jede komplexe Zahl z gilt.
Damit ist bewiesen, dass 3z−21(2z)=2z.