Die Standard-Exponentialfunktion
Bei einer Exponentialfunktion steht die Variable im Exponenten:
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Bei einer Exponentialfunktion steht die Variable im Exponenten:
Damit die Funktion für alle reellen Eingaben reelle Werte besitzt, muss die Basis folgende Bedingungen erfüllen:
Die Bedingung sorgt dafür, dass für jedes reelle reell bleibt. Der Ausschluss von trennt echtes Wachstum und echten Zerfall von einer konstanten Funktion.
Eine skalierte Exponentialfunktion hat die Form:
Dabei ist ein vertikaler Streckfaktor. Die Basis bestimmt Wachstum oder Zerfall. bestimmt den Anfangswert und die Seite der -Achse, auf der der Graph liegt.
Für die Standardfunktion gilt:
Für liegt der Schnittpunkt mit der -Achse bei . Für ist die Wertemenge . Für wird der Graph an der -Achse gespiegelt und die Wertemenge ist .
Für gilt:
Der Funktionswert ändert sich nicht. Deshalb handelt es sich um eine konstante Funktion und nicht um exponentielles Wachstum oder exponentiellen Zerfall.
Der Ausdruck definiert keine reellwertige Funktion für alle reellen Eingaben:
Für wird dem Ausdruck in dieser Funktionsdefinition kein Wert zugewiesen. Die Basis null kann daher die geforderte Definitionsmenge nicht erfüllen.
Für gilt . Die Funktion ist daher steigend. Zu ihren Werten gehören , und .
lässt sich als schreiben. Der Faktor verschiebt den Schnittpunkt mit der -Achse von auf .
ist steigend, weil der Exponent mit wächst. Zum Beispiel gilt und .
Für gilt . Die Funktion ist daher fallend. Zu ihren Werten gehören , und .
Jede Formel erhält erst durch klar benannte Variablen, Einheiten, Intervalle und Annahmen eine Bedeutung. Dieselbe exponentielle Form kann verschiedene Zusammenhänge beschreiben. Die Symbole allein besitzen noch keine reale Bedeutung.