Spiegelung an einer vertikalen Geraden verstehen
Bei der Spiegelung an der vertikalen Geraden wirkt die Gerade als Spiegel. Urbild und Bildpunkt liegen auf verschiedenen Seiten der Geraden, sofern der Punkt nicht selbst auf der Spiegelgeraden liegt.
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Bei der Spiegelung an der vertikalen Geraden wirkt die Gerade als Spiegel. Urbild und Bildpunkt liegen auf verschiedenen Seiten der Geraden, sofern der Punkt nicht selbst auf der Spiegelgeraden liegt.
Der horizontale Abstand des Urbildes zur Spiegelgeraden ist genauso groß wie der horizontale Abstand des Bildpunktes. Deshalb bleibt die -Koordinate unverändert.
Wenn ein Punkt an der Geraden gespiegelt wird, werden die Koordinaten seines Bildes, , durch die Regel bestimmt:
Das Bild des Punktes ist also . Die -Koordinate bleibt gleich. Die -Koordinate ändert sich entsprechend ihrem Abstand von der Geraden .
Bestimme das Bild des Punktes bei der Spiegelung an der Geraden .
In diesem Fall , und .
Mit der Regel :
Somit ist das Bild des Punktes . Der Punkt liegt auf der Spiegelgeraden, sein Abbild ist also der Punkt selbst.
Im nächsten Beispiel liegt der Punkt nicht auf der Spiegelgeraden. Bestimme das Bild von bei der Spiegelung an .
Hier , und .
Somit ist das Bild des Punktes .
Gegeben seien und die Spiegelgerade . Also .
Somit ist das Bild des Punktes .
Gegeben seien und die Spiegelgerade . Also .
Gegeben sei das Bild und die Spiegelgerade . Also .
Somit ist das Bild des Punktes .
Wir kennen und .
Aus folgt .
Aus folgt .
Somit sind die Koordinaten des Punktes .