Das Bild eines Punktes (x,y), der am Punkt gespiegelt wird, ist oder .
(a,b)
(−x+2a,−y+2b)
(2a−x,2b−y)
Diese Transformation lässt sich nicht allein durch eine 2×2-Matrix beschreiben. Weil das Spiegelzentrum (a,b) nicht im Ursprung liegt, brauchen wir zusätzlich eine Verschiebung.
Wir können diese Transformation jedoch als eine Kombination von Matrixoperationen darstellen:
Verschiebe den Punkt (x,y) so, dass das Spiegelzentrum (a,b) im Ursprung liegt. Dadurch entsteht (x−a,y−b).
Spiegle den verschobenen Punkt mit der Matrix (−100−1) am Ursprung.
Verschiebe das Ergebnis zurück, indem du die Koordinaten des Spiegelzentrums (a,b) addierst.
Mathematisch gilt, wenn (x′,y′) das Bild von (x,y) ist:
Die mit der Spiegelung am Punkt P(a,b) für jeden Punkt (x,y) verbundene Matrixoperation lautet:
(x′y′)=(−100−1)(xy)+2(ab)
Dieselbe Abbildung lässt sich auch in den drei beschriebenen Schritten schreiben:
(x′y′)=(−100−1)((xy)−(ab))+(ab)
Beim Ausmultiplizieren entsteht (−x+2a−y+2b). Das ist genau die Koordinatenregel (x,y)↦(2a−x,2b−y). In Vektorform lautet dieselbe Beziehung Q′=2P−Q: Das Zentrum ist der Mittelpunkt zwischen dem Ausgangspunkt und seinem Bildpunkt.