Bei der Matrixgleichheit werden Aufbau und Inhalt zugleich verglichen. Gleiche Zahlen reichen nicht aus, wenn sie an verschiedenen Positionen stehen oder die Matrizen unterschiedliche Formate haben.
Die Matrizen A und sind genau dann , geschrieben , wenn beide Bedingungen erfüllt sind:
B
gleich
A=B
Gleiches Format: Matrix A und Matrix B müssen gleich viele Zeilen und Spalten haben. Hat A das Format m×n, dann muss auch B das Format m×n haben.
Entsprechende Elemente sind gleich: Jedes entsprechende Element (an derselben Zeilen- und Spaltenposition) in der Matrix A und der Matrix B muss den gleichen Wert haben. Wenn A=[aij] und B=[bij], dann für alle Werte von (Zeilenindex) und (Spaltenindex).
Wenn eine dieser beiden Bedingungen nicht erfüllt ist, ist die Matrix A nicht gleich der Matrix B (geschrieben als A=B).
Wahr. Gleiche Matrizen müssen dasselbe Format haben, auch wenn diese Bedingung allein noch nicht ausreicht.
Falsch. Zwei ungleiche Matrizen können dasselbe Format haben, sich aber in einem oder mehreren entsprechenden Einträgen unterscheiden, wie in Beispiel 3.
Falsch. Matrix K hat das Format 2×2, Matrix L dagegen das Format 3×2. Matrizen mit unterschiedlichen Formaten können nicht gleich sein.
Gegeben P=Q:
[2x−14y+3]=[−10−142]
Die Identitätsmatrix I im Format 2×2 ist I=[1001].