Was ist ein Streudiagramm?
Ein Streudiagramm macht sichtbar, wie zwei numerische Variablen zusammenhängen könnten. Wir können damit zum Beispiel Lernzeit auf der -Achse und Prüfungsergebnisse auf der -Achse vergleichen.
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Ein Streudiagramm macht sichtbar, wie zwei numerische Variablen zusammenhängen könnten. Wir können damit zum Beispiel Lernzeit auf der -Achse und Prüfungsergebnisse auf der -Achse vergleichen.
Jeder Punkt steht für ein zusammengehöriges Wertepaar, etwa die Lernzeit und das Ergebnis eines Schülers. Die Lage aller Punkte zeigt, ob sich ein gemeinsames Muster abzeichnet.
Ein Streudiagramm eignet sich besonders, wenn wir:
Dies unterscheidet sich von anderen Diagrammen:
Wenn du also vor allem den möglichen Zusammenhang zwischen zwei Zahlenreihen untersuchen möchtest, ist ein Streudiagramm eine passende Darstellung.
Die folgenden Beispiele zeigen drei typische Punktmuster.
Verläuft die Punktwolke tendenziell von links unten nach rechts oben, liegt eine positive Korrelation vor. Mit größerem wird auch meist größer.
Verläuft die Punktwolke dagegen von links oben nach rechts unten, liegt eine negative Korrelation vor. Mit größerem wird meist kleiner.
Sind die Punkte ohne erkennbare Richtung verstreut, gibt es keine klare lineare Korrelation oder sie ist nur sehr schwach. Verschiedene Farben können dabei mehrere Gruppen im selben Diagramm unterscheiden.
Das Muster der Punktwolke liefert somit einen ersten Eindruck davon, wie zwei Variablen zusammenhängen, auch wenn mehrere Gruppen dargestellt werden. Es ist jedoch nur ein Ausgangspunkt: Ein sichtbares Muster beweist noch nicht, dass eine Variable die andere verursacht.