Bei der Matrixsubtraktion werden die Einträge zweier Matrizen voneinander abgezogen. Wie bei der Addition müssen beide Matrizen gleich viele Zeilen und Spalten haben.
Das Ergebnis ist eine Matrix desselben Formats. Jeder ihrer Einträge entsteht aus der Differenz der Einträge an derselben Position.
Format prüfen: Beide Matrizen müssen gleich viele Zeilen und Spalten haben. Bei unterschiedlichen Formaten ist die Subtraktion nicht definiert.
Zugehörige Einträge subtrahieren: Ziehe jeden Eintrag der zweiten Matrix, den Subtrahenden, vom Eintrag an derselben Position in der ersten Matrix ab.
Ergebnismatrix bilden: Ordne die berechneten Differenzen an ihren ursprünglichen Positionen an. Die Ergebnismatrix hat dasselbe Format wie die Ausgangsmatrizen.
Im Gegensatz zur Matrixaddition, die über mehrere wichtige Eigenschaften wie Kommutativität und Assoziativität verfügt, besitzt die Matrixsubtraktion diese Eigenschaften im Allgemeinen nicht.
Nicht kommutativ: Die Reihenfolge der Matrizen beeinflusst das Ergebnis. Im Allgemeinen ist A−B nicht gleich B−A, außer in Sonderfällen wie A=B.
A−B=B−A(im Allgemeinen)
Für die Matrizen P und Q aus dem Beispiel gilt:
P−Q=[6443]
In umgekehrter Reihenfolge ergibt sich:
Q−P=[2−114]−[8357]
Es ist klar, dass P−Q=Q−P.
Nicht assoziativ: Auch die Klammerung verändert das Ergebnis. Im Allgemeinen ist (A−B)−C nicht gleich A−(B−C).
(A−B)−C=A−(B−C)(im Allgemeinen)
Entscheidend ist deshalb die Beziehung zur Addition: A−B=A+(−B).
Schreibt man die Subtraktion als Addition der Gegenmatrix, lassen sich die bekannten Additionsregeln anwenden.